Über CALLSPIRACY

Über CALLSPIRACY

Wir möchten miteinander ins Gespräch kommen. Wenn Menschen im eigenen Umfeld an Verschwörungserzählungen glauben, ist das für Angehörige häufig eine große Belastung. Familienangehörige, Partner:innen, Freund:innen und Kolleg:innen fühlen sich überfordert und hilflos und wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen.

  • Wie spreche ich mit jemandem, der an Verschwörungsmythen glaubt?
  • Wie setze ich Grenzen?
  • Wie überzeuge ich ihn oder sie am besten?
  • Wie kann ich ruhig bleiben?
  • Ab wann ist es sinnvoll, den Kontakt abzubrechen?

Die Sendung treibt der Wunsch nach Differenzierung an. CALLSPIRACY befasst sich also statt mit Verschwörungsgläubigen mit ihren Angehörigen und startet damit den Versuch, die Debatte weg von absurd inszenierten Demo-Teilnehmer:innen oder berühmten Einzelpersonen hin zum Verständnis eines gesellschaftlichen Phänomens zu bringen. Eines, dem sich die Sendung durch gemeinsames Reden und Empathie annehmen möchte, ohne demokratische Werte zu verleumden – das wäre nämlich der Fall, wenn antisemitische oder rassistische Tendenzen unbenannt bleiben, die Gefahren, die von Teilen der Verschwörungsgläubigen ausgeht, heruntergespielt oder Opfer in ihrer Gefährdungslage nicht ernst genommen werden.

CALLSPIRACY geht es vielmehr um den demokratischen Dialog mit all jenen, die für diesen offen sind. Denn letztlich ist das doch die Gemeinsamkeit: Die meisten von uns wollen miteinander sprechen.

In der Call-in-Sendung CALLSPIRACY wird Betroffenen geholfen – vom Berater Tobias Meilicke, unterstützt von der Journalistin Eva Schulz.

In jeder Show ist auch eine Person des öffentlichen Lebens zu Gast, die ihre Erlebnisse und Bezugspunkte zum Thema teilt.

Radiomoderatorin und Podcasterin Laura Larsson

Vegan-Experte und Queer-Aktivist Aljosha Muttardi

Model und Content-Creatorin Vanessa Tamkan

Rapper und Autor Hendrik Bolz